Revolutionäre Handy-Hülle: Endlich Schluss mit kaputten Smartphone-Displays

Holger Eilhard 3

Smartphones sind teuer. Umso ärgerlicher ist es dann, wenn sich das geliebte Gerät bei einem Unfall dem Erdboden nähert und im schlimmsten Fall das Display auf dem Beton in viele Teile splittert. Eine neue Erfindung soll dies nun auf clevere Weise verhindern.

Smartphone-Schutz: Dieser „Airbag“ rettet euer Handy

Wie im Video oben zu sehen ist, schützt die Erfindung des Studenten Philip Frenzel aus Aalen das Smartphone, in dem acht „Tentakel“ aus den Seiten einer Schutzhülle schnellen. Die Arme werden aktiviert, wenn die Technik im Inneren der Hülle den freien Fall erkennt. Die neuartige Hülle kann wie alle bislang bekannten Schutzhüllen, beispielsweise für Samsungs Galaxy S9, im alltäglichen Einsatz genutzt werden.

Nach der Aktivierung schlägt das teure Smartphone also nicht länger flach auf dem Display oder einer Kante auf, sondern wird durch die Arme geschützt. Diese federn den Aufschlag ab und bewahren damit das Handy vor einem Sturzschaden. Das System kann offenbar auch mehrmals genutzt werden. Die kleinen Arme müssen dazu lediglich wieder in die Hülle geschoben werden. Die notwendigen Bauteile hat Frenzel selbst entwickelt und dann mit Hilfe eines 3D-Druckers gefertigt.

Die Hülle könnte alle Smartphones schützen, egal ob Galaxy S9 Plus oder iPhone X, damit sie dauerhaft so schön aussehen wie in unserem Vergleich:

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Galaxy S9 Plus vs. iPhone X: Das Beste von Samsung und Apple im Vergleich.

Display- und Gehäuseschutz: Erster Prototyp nach vier Jahren Entwicklung

Ob und wann ein derartiger Smartphone-Schutz den Weg in den Handel finden wird, ist nicht bekannt. Derzeit handelt es sich noch um einen Prototypen, dessen Entwicklung vier Jahre in Anspruch nahm. Der mögliche Preis für eine derartige Hülle ist ebenfalls unbekannt. Entsprechend könnte sich auch an der Optik und der Funktionsweise noch einiges ändern.

Seit langer Zeit arbeiten Smartphone-Hersteller daran, ihre Geräte besser gegen derartige Stürze zu schützen. Bislang handelt es sich dabei aber primär um passive Maßnahmen, wie zum Beispiel ein stabileres Display-Glas.

Quelle: Landesschau Baden-Württemberg/YouTube

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